CORONA ANTE PORTAS

Corona breitet sich aus – was können wir noch tun?

Liebe Patientinnen,

hinter einem Artikel aus der Schweiz fand ich einen netten Kommentar:

„Probiers mitme Naastüechli!

Ist Dir mal aufgefallen, wie oft früher Papa oder Mama ein Nastuch hingehalten haben und gesagt haben: „Bueb/Meitli, zieh ze Rotz ned so ufe, tuen Schnüüze!“ Da könnte sich so mancher Schweizer mal wieder eine Scheibe von abschneiden. Pfui, am Morgen im Zug kriegt man fast einen Wutanfall vor lauter Hochzieh-Geräusch!“

Über die gängigen Schutzmaßnahmen brauchen wir nicht mehr zu sprechen, ich hoffe, dass sich alle daran halten. In unserer Praxis haben wir strenge Regeln eingeführt, um Sie und uns selbst effektiv schützen können.

Bei meinen Recherchen, was man noch präventiv tun könnte, bin ich auf eine altbewährte Methode gestoßen, über die niemand spricht: Das Reinigen der Nase durch Schnupfen mit warmem Wasser.

Viren sind ja im Gegensatz zu Bakterien friedliche Zeitgenossen, die erst aktiv und lästig werden, wenn sie es geschafft haben, in den Körper einzudringen und sich dort eine Wirtszelle ausgesucht haben, in der sie sich vermehren können. Im Körper sind Viren sehr schwer durch Medikamente aufzuhalten, deshalb muss man alles dafür tun, um ihnen den Eintritt zu verwehren.

Die neuen Coronaviren gehen gerne in die Lunge, die Leber und den Darm und die Eintrittspforten sind v.a. Mund, Nase und Augen.

Der erste Ansatz ist natürlich, die Viren durch Hygienemaßnahmen gar nicht erst zum Eingang in unseren Körper vordringen zu lassen. Trotzdem werden es immer noch viele schaffen und hier müssen wir unser Körper dabei unterstützen, sie selbst abzuwehren:
Gute Ernährung, effektive Nahrungsergänzungsmittel, Bewegung an der frischen Luft und mehr Schlaf als sonst.

Jetzt komme ich noch mal auf das Schnupfen mit warmem Wasser zurück: In der Nase wird täglich mehr als ein Liter Nasenschleim produziert, der Staub – und auch Viren – auffängt und in den Magen spült. Dort wartet schon die Salzsäure und zerstört die Viren! Wir müssen also viel trinken, damit der Schleim in großen Mengen produziert werden kann und gelegentlich durch das Schupfen etwas nachhelfen.

Und was ich kürzlich in einem Webinar erfahren habe: Im Mund- und Rachenraum gibt es spezielle Enzyme, so genannte Lysozyme. Die können Bakterien zerstören und was mir neu war – auch Viren am Eintritt in den Körper hindern. Die würden nämlich an dem Enzymfilm einfach abrutschen und wie ihre im Nasenschleim gefangenen Kollegen in die Magensalzsäure fallen und dort vernichtet werden.

Das Problem dieser Enzyme ist, dass sie im Alter oder auch bei manchen Hormontherapien deutlich an Menge abnehmen und dann dieser Schutzmechanismus nachlässt. Wo es doch gerade diese Menschen am meisten bräuchten. Eine Forschungsgesellschaft hat nun ein Präparat entwickelt, das vor wenigen Tagen auf den Markt kam. Als Spray kann man sich Lysozyme in den Rachen (und auch in die Nase) sprühen und dort würden die dann für ein paar Stunden einen Schutzfilm aufbauen und Viren abprallen lassen.

Was viel zu schön und einfach klingt, um wahr zu sein. Aber Ausprobieren kann nicht schaden. Ich habe für alle meine Mitarbeiter in der Praxis ein Spray bestellt und wir werden es gemeinsam testen.

12.03.2020 Dr. Thomas Villinger

P.S. Wenn Desinfektionsmittel knapp werden: Hier erfahren Sie, wie Sie sich selbst eins herstellen können.

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